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Dickenwachstum

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Heute geht es um das Dickenwachstum, genauer um das primäre Dickenwachstum. Es kommt bei allen Kormophyten (Gefäßpflanzen) vor.
Dabei teilen sich Zellen in unmittelbarer Nähe des Scheitelmeristems 
Es erfolgt eine Achsenverdickung bei Sproß- und Wurzel ohne das zusätzliche Leitungsbahnen für Wasser (mit Nährstoffen) und Assimilate (bekannt auch als Xylem und Phloem entstehen

Pflanzen, die nur primäres Dickenwachstum haben (die meisten Einjährigen und die Einkeimblättrigen) bleiben relativ schlank.

Nacktsamer, am bekanntesten sind hier die Nadelbäume und verholzende Zweikeimblättrige haben zusätzlich sekundäres Dickenwachstum. Darum geht es das nächste Mal.

Heute noch einmal im Bild, wie sich Ein- und Zweikeimblättrige im Sprossquerschnitt unterscheiden.



© www.zum.de

Längenwachstum bei Pflanzen

Bis ein Baum seine volle Höhe erreicht müssen der Haupt- und die einzelnen Seitentriebe viele Zellteilungen mit anschließendem Streckungswachstum durchlaufen.
Bei krautigen Pflanzen ist das Prinzip das Prinzip das Gleiche, auch wenn hier weniger Zeit gebraucht wird.
Dabei wachsen  jeweils nur wenige Zellen an der Spitze einer Sprossachse  in die Länge.

Sehr anschaulich hat das der Schweizer Alexander Pickert in seinem umfangreichen Internetangebot dargestellt.

Hier der  Link zur entscheidenden Seite

Dort finden Interessenten auch Fragen deren Beantwortung tiefer in die Materie führt.

Wir wollen hier nur feststellen, das Pflanzen m.o.w. auch in die Dicke wachsen (müssen).

Das ist dann Thema der kommenden Woche.

Organe der Pflanze

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Hier muss man natürlich zwischen einfachsten Algen und komplex aufgebauten Gefäßpflanzen unterscheiden.
Algen sind Thallophyten und haben einen mehrkernigen oder mehrzelligen Vegetationskörper.
Beispiel aus Springer Link

Bei den Moosen ist bereits ein Gliederung in Wurzel, Spross und Blätter, wie bei den Gefäßpflanzen (Farn- und Samenpflanzen) angedeutet. Diese Rhizoiden,CauloidenundPhylloiden sind aber nicht das Gleiche wie die obengenannten Organe der höheren Pflanzen.
Diese werden nun noch einmal in Bildern gezeigt.
© www.sofatutor.com

©www.learnattack.de

Weiter geht es das nächste Mal mit Einzelheiten zum Längenwachstum von Pflanzen.

Pflanzliche Gewebe - Fortsetzung

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Das Grundgewebe oder Parenchym ist alles was vom Abschlussgewebe umschlossen und vom Leitgewebe durchzogen wird.

(frei nach
JULIUS v. SACHS (1832-1897)
Quelle: http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d05/05d.htm
Beim Festigungs- oder Stützgewebe gibt es das Kollenchym aus lebenden und das Sklerenchym aus abgestorbenen Zellen.
Das Leitgewebe, welche nebenher auch eine Stützfunktion erfüllt, kennen wir solches für die Wasserleitung (Xylem=Holzteil) und das für die Assimilatleitung (Phloem=Bastteil).
Details erfahrt Ihr/erfahren Sie bei Botanik-online, das es auch als CD/DVD gibt/gab und  auf einem Buch von Peter von Sengbusch†.
Hier der Link zum heutigen Thema.
Zum Abschlussgewebe gehören Epidermis, Rinde und Borke. Epidermis bedeutet Oberhaut und kommt auch bei Tieren vor.  Die Rinde liegt zwischen Epidermis und Leitgewebe un die Borke entsteht durch Aufreissen der nicht teilungsfähigen Epidermis. 
Außerdem gibt es noch Assimilationsgewebe, welches bein höheren Pflanzen Teil des G…

Pflanzliche Gewebe

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Bevor wir dazu kommen hier die Auflösung des Rätsels von letzter Woche.
Das sind die Bestandteile der Pflanzenzelle.
©digitalfolien.de

Was sind nun Gewebe, wenn es um Lebewesen, konkret um Pflanzen geht?
Ein Gewebe besteht aus zahlreichen gleichartigen Zellen und dem, was sich zwischen ihnen befindet, der sogenannten extrazellulären Matrix
Bei Pflanzen unterscheidet man:
-Grundgewebe
-Festigungsgewebe
-Leitgewebe
-Abschlussgewebe

Zu jeder Gruppe gehören eine, meist aber mehrere Gewerbarten, von denen einige auf die Silbe enchym endem.

Heute frage ich, wer sich an seine Schulzeit erinnert und diese Begriffe noch drauf  hat.
Die Auflösung mit weiteren Erklärungen gibt es hier ab Montag.

Die pflanzliche Zelle

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Zellen sind nicht die kleinsten, wohl aber die grundlegenden Bestandteile lebender Organismen, weil in jeder einzelnen alle elementaren Prozesse (Ernährung, Energiegewinnung und Vermehrung) ablaufen können. Bei Mehrzellern mit unterschiedlichen Geweben und Organen ist das zwar in der Regel nicht nötig, doch dazu kommen wir später.
Begrenzt wird die Pflanzenzelle von einer Wand aus Zellulose, Proteinen, Pektinen und weiteren Bestandteilen. Von außen nach innen findet man Mittellamelle, Primärwand, Sekundärwand und Tertiärwand. Quelle und Details bei Wikipedia

Die wichtigsten Bestandteile innerhalb der Zelle zeigt die folgende Abbildung von „digitalfolien.de"

Wer Lust hat kann das Arbeitsblatt schon mal ausfüllen. ie Auflösung gibt es nächste Woche.
Nach außen ist die Zelle nicht völlig dicht damit ein Stoffausrausch mit Nachbarzellen und der Umgebung stattfinden kann. Dazu bedarf es einer semipermeablen Membran (deutsch: halbdurcglässigen Trennwand.

Themen des Blogs in den nächsten Wochen

Definition, Objekte und Prozesse Bau der Pflanzen Zellen Gewebe Organe Wachstum und Entwicklung der Einzelpflanze Längenwachstum Dickenwachstum Sekundäres Dickenwachstum Bestäubung Befruchtung Verbreitung von Samen, Sporen etc. Von der Einzelpflanze zur Population Innerartliche Konkurrenz und Kooperation Populationsdynamik Pflanzengesellschaften und Biotope Zwischenartliche Konkurrenz und Kooperation Die wichtigsten Lebensräume und ihre typischen Arten bzw. Familien Verbreitung von Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften Aeraltypen Arealdynamik Darstellung von Arealen Diese Website verwendet Cookies von Google, um Dienste anzubieten und Zugriffe zu analysieren. Deine IP-Adresse und dein User-Agent werden zusammen mit Messwerten zur Leistung und Sicherheit für Google freigegeben. So können Nutzungsstatistiken generiert, Missbrauchsfälle erkannt und behoben und die Qualität des Dienstes gewährleistet werden."