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Ankündigung der Winterpause

Bei der Vorstellung verschiedener Pflanzengesellschaften oder, wie ich sie lieber nenne, Vegetationseinheiten, bin ich bestrebt, möglichst viele eigene Fotos zu verwenden. Da meine Anfänge aber in analogen Zeiten lagen, habe ich derzeit nicht genug geeignetes Material zur Verfügung.

Es wird im Frühjahr 2020 mit Sicherheit hier weitergehen, aber es hängt von der Witterung ab, ob im April, Mai oder gar erst Anfang Juni-

Bis dahin wünsche ich allen Nutzern eine gute Zeit.

Gerald Greim

Wolkenwandel ZR

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Heute zur Entspannung ein kleiner Wetterfilm. "Botanik für Einsteiger" geht nächste Woche weiter

Zahnwurz-Bergahornwald

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Diese Pflanzengesellschaft, ein gutwüchsiger Mischwald ohne Bergulme, ist lt. SCHUBERT·HILBIG·KLOTZ im Norden des Baltischen Buchenwaldgebietes zu finden. Dazu gehören z.B. die Buchenwäder auf Rügen, aber auch im Osterzgebirge ist sie zu finden. Allerdings sind die Bestände nicht gerade großflächig und man sollte schon die im Namen enthaltene Zwiebel-Zahnwurz erkennen, um einen ersten Hinweis zu erhalten Ich selbst habe diese Art vor Jahrzehnten bei Werdau gesehen, aber nicht fotografiert und von Vegetationskunde verstand ich damals noch weniger als heute. Deshalb gibt's hier ein Bild aus dem Netz
Quelle der Abbildung: http://pfeiffer.museum-wiesbaden.de/images/02_119.jpg
Ich habe bewusst nicht nach einem Foto gesucht, weil ein Erkennen damit häufig erschwert wird.
Zwei weitere Arten der Krautschicht sind Wald-Schwingel (ein Süßgras) und Berg Weidenröschen. Diese Krautschicht ist nähr-, vor allem stickstoffreich und es fehlt eine in anderen naturnahen Wäldern vorhandene Strauchsch…

Moschuskraut-Bergahornwald

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Laubwald mit artenreicher Krautschicht. darunter stickstoffliebende Arten wie Schwarzer Holunder sowie u.a. verschiedene Lerchensporn-Arten und natürlich das namensgebende Moschuskraut. In der Baumschicht der vom Tiefland bis ins Hügel- und Bergland bsonders auf nährstoffreichen frischen bis feuchten Böden verbreiteten Vegetationseinheit finden sich die Arten der übergeordneten Buchenreichen Bergahornwälder (Rotbuche, Bergahorn, Esche und Bergulme).



https://www.bewie.de/index.php/2019/01/29/4539/


Hochmontaner Bergahorn-Buchenwald

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Wälder dieses Typs gelten als selten geworden und stark gefährdet (SCHUERT·HILBIG·KLOTZ: "Bestimmungsbuch der Pflanzengesellschaften Mittel- und Nordostdeutschlands"; GustavFischer Verlag·Jena·Stuttgart·1995)


Beim Harzurlaub 1989, acht Wochen vor der Öffnung der innerdeutschen Grenze, konnte ich eine der für ihn typischen Pflanzen, den Alpen-Milchlattich, noch recht häufig sehen und auch fotografieren. Allerdings habe ich diese Aufnahmen ebenso wenig digitalisiert, wie jene vom Purpur-Hasenlattich aus dem Erzgebirge.

An Bäumen wachsen hier, außer Rotbuche und Bergahorn, verschiedene Ulmenarten und Eschen.

Das folgnde Bildmaterial wurde (abgesehen von den nicht mit einem © gekennzeichneten Ausnahmen) im Netz zusammengestellt.

                                                                   Zweig mit Blättern und Früchten der Bergulme ©https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bergulme#/media/Datei%3AUlmus_glabra.jpg






                                   Zeichnung von Herbert Schliefstei…

Buchenreiche Bergahornwälder

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In dieser Gruppe wachsen außer den schon genannten Bäumen (Rotbuche und Bergahorn) auch Eschen und Bergulmen. Die wichtigsten Kräuter sind verschiedene Arten von Lerchensporn, Alpen-Milchlattich, Purpur-Hasenlattich, Moschuskraut, Weiße Pestwurz, Zwiebel-Zahnwurz und Schwarzer Holunder. Natürlich kommt nicht alles in allen Beständen vor und die folgenden Bilder einiger Arten habe ich im Laufe der Jahre in ganz unterschiedlichen Biotopen aufgenommen. Als Orientierungshilfe für Anfänger in Sachen Wildpflanzen oder zum Auffrischen verschütteter Kenntnisse sind sie allemal brauchbar.




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Rotbuchen- und Hainbuchenwälder

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Zu dieser größeren Gruppe von Laub- bzw. Mischwaldgesellschaften gehören Bestände die nur aus Rotbuchen gebildet werden. In ihrem Schatten können keinerlei Sträucher, Kräuter usw. gedeihen. Häufiger als dieser Fagetum nudum sind aber Rotbuchenwälder mit unterschiedlichen Begleitern, abhängig von Bodenreaktion, Nährstoffversorgung, Wasser und weiteren Faktoren.

Bei den Eichen-Hainbuchen-Wäldern müssen wir zwischen solchen mit Trauben- und denen mit Stieleichen unterscheiden.

Außerdem gibt es die Hainbuchen-Ulmen-Hangwälder, die aber (Stichwort: Ulmensterben) selten geworden sind.

Auf einige untergeordnete Vegetationseinheiten werde ich in den nächsten Wochen eingehen.

Für heute nur noch ein wenig Bildmaterial zur Ordnung Carpino-Fagetalia
                          Rotbuchenwald im Hainich
 Waldsauerklee

                       Knotige Braunwurz
Zaunwinde     Neuaustrieb der Hainbuche