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Verbreitung von Samen, Sporen u.ä.

Die Verbreitung von Samen, Sporen, Zwiebeln, Knollen und weiteren dafür geeigneten Organen der Pflanzen (z.B. Früchten, die allerdings „nur" Transportbehälter der Samen sind) erfolgt durch Tiere, Wind, Wasser oder den Menschen. Letzterer kann Pflanzen bewusst oder unbewusst in den letzten Winkel der Welt und sogar bis zum Mond oder einen der gerade erreichbaren Himmelskörper bringen. Ob sie am Zielort wachsen ist eine ganz andere Frage.
Bleiben wir für diese Betrachtung auf der Erde, genauer auf dem Festland, so ist folgende Einteilung möglich.

Verbreitung durch TiereInsektenAmeisenKäferReptilienVögelSäugetiereFledermäuseEichhörnchenVerbreitung durch WindVerbreitung durch bewegtes Wasser (Fließgewässer und Wellengang in Binnenseen)Verbreitung durch den Menschenbewusste VerbreitungGartenbau und Landwirtschaft (es können an jedem geeigneten Ort ein neues Beet/Feld angelegt werden)Aufforstung von Kahlschlägen oder Neuanlage von BaumplantagenAusbringung (Ansalbung) von (gefährdeten) A…

Befruchtung

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Hierbei geht es um die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, im Fall der Pflanzen gelangen die Spermakerne der Pollenkörner durch den Griffel zu den Eizellen im Fruchtknoten.

In schematischer Darstellung zeigt das die nachstehende Abbildung:
© digitalfolien.de

Bedecktsamer haben eine doppelte Befruchtung. Hier entstehen durch die Verschmelzung von 2 Spermatozoiden im Pollenschlauch sowohl der Embryo (die Jungpflanze) als auch ein Nährgewebe (Endosperm) für dessen Erstversorgung. Hierbei handelt es sich aber nicht um das, was wir Frucht nennen. Diese entsteht durch Veränderungen des Fruchtknotens.

Bestäubung

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Hierbei wird Pollen (vergleichbar mit Sperma im Tierreich) auf die Narbe (Scheideneingang) übertragen. Ob es dann zur Befruchtung kommt, hängt von Faktoren ab, die im nächsten Post behandelt werden.
Bestäubung kann durch Tiere (Insekten, Vögel, Fledermäuse und andere Säugetiere, Wind oder Wasser erfolgen. Beispiele finden aufmerksame Menschen in der Natur, im Botanischen Garten oder sofern es um seltene oder exotische Pflanzen geht, auch im Internet.

Für letzeres mögen folgende Beispiele stehen:



























Wegen Insektenmangel ist man in China teilweise schon gezwungen Menschen als Bestäuber einzusetzen.

Sekundäres Dickenwachstum

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Es setzt nach der Bildung von Sprossachse und Wurzel ein und bewirkt die Vermehrung und ständige Neubildung von Leit- und Festigungsgewebe. (frei nach Spektrum.de: Lexikon der Biologie)

Voraussetzung ist ein geschlossener Kambiumring. Auch gibt es Unterschiede zwischen Nackt- und Bedecktsamern.

Das ganze in Bildern aus dem Netz:


© spektrum.de


© Goethe-Universität Frankfurt/M.


© K. Boxberger und M. Neubert

Dickenwachstum

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Heute geht es um das Dickenwachstum, genauer um das primäre Dickenwachstum. Es kommt bei allen Kormophyten (Gefäßpflanzen) vor.
Dabei teilen sich Zellen in unmittelbarer Nähe des Scheitelmeristems 
Es erfolgt eine Achsenverdickung bei Sproß- und Wurzel ohne das zusätzliche Leitungsbahnen für Wasser (mit Nährstoffen) und Assimilate (bekannt auch als Xylem und Phloem entstehen

Pflanzen, die nur primäres Dickenwachstum haben (die meisten Einjährigen und die Einkeimblättrigen) bleiben relativ schlank.

Nacktsamer, am bekanntesten sind hier die Nadelbäume und verholzende Zweikeimblättrige haben zusätzlich sekundäres Dickenwachstum. Darum geht es das nächste Mal.

Heute noch einmal im Bild, wie sich Ein- und Zweikeimblättrige im Sprossquerschnitt unterscheiden.



© www.zum.de

Längenwachstum bei Pflanzen

Bis ein Baum seine volle Höhe erreicht müssen der Haupt- und die einzelnen Seitentriebe viele Zellteilungen mit anschließendem Streckungswachstum durchlaufen.
Bei krautigen Pflanzen ist das Prinzip das Prinzip das Gleiche, auch wenn hier weniger Zeit gebraucht wird.
Dabei wachsen  jeweils nur wenige Zellen an der Spitze einer Sprossachse  in die Länge.

Sehr anschaulich hat das der Schweizer Alexander Pickert in seinem umfangreichen Internetangebot dargestellt.

Hier der  Link zur entscheidenden Seite

Dort finden Interessenten auch Fragen deren Beantwortung tiefer in die Materie führt.

Wir wollen hier nur feststellen, das Pflanzen m.o.w. auch in die Dicke wachsen (müssen).

Das ist dann Thema der kommenden Woche.

Organe der Pflanze

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Hier muss man natürlich zwischen einfachsten Algen und komplex aufgebauten Gefäßpflanzen unterscheiden.
Algen sind Thallophyten und haben einen mehrkernigen oder mehrzelligen Vegetationskörper.
Beispiel aus Springer Link

Bei den Moosen ist bereits ein Gliederung in Wurzel, Spross und Blätter, wie bei den Gefäßpflanzen (Farn- und Samenpflanzen) angedeutet. Diese Rhizoiden,CauloidenundPhylloiden sind aber nicht das Gleiche wie die obengenannten Organe der höheren Pflanzen.
Diese werden nun noch einmal in Bildern gezeigt.
© www.sofatutor.com

©www.learnattack.de

Weiter geht es das nächste Mal mit Einzelheiten zum Längenwachstum von Pflanzen.