Populationsdynamik

Ein Pflanzenbestand oder eine Tiergruppe aus Individuen der gleichen Art, denen Vertreter verschiedener Generationen angehören, verändert sich im Laufe der Zeit mit unterschiedlicher Intensität.
Umwelteinflüsse abiotischer (Wetter, langfristig Klima, Boden, geografische Lage (Längengrad, Breitengrad, Höhe über dem Meeresspiegel, Entfernung zum Meer) und biotischer (Konkurrenten, Parasiten, pflanzenfressende Tiere) treten nicht immer mit gleicher Intensität auf und ermöglich mal einen stärkeren, mal einen geringeren Zuwachs.
Die Entwicklung eines Bestandes unter den genannten Einflüssen untersucht die Populationsdynamik 

Neben der Größe eines Bestandes verändert sich auch dessen räumliche Ausdehnung. (Nicht nur, das mehr Individuen mehr Platz brauchen, auch die Besiedlungsdichte kann sich ändern.

Die Kapazitätsgrenze ist dabei das unter den gegebenen Bedingungen mögliche Maximum,
Sie wird durch Faktoren beeinflusst, die unabhängig oder abhängig von der Populationsdichte sind-

In die erste Kategorie fällt das Klima, zur zweiten gehören die Ressourcen an Nahrung und Raum sowie innerartliche Konkurrenz.

Bei Tieren kommen Versteckmöglichkeiten, sozialer Stress und Abwanderung hinzu.

Beispiele für mögliche Populationsentwicklungen zeigen die folgenden Grafiken:




 Weitere Einzelheiten
Mit Formeln zur Berechnung einzelner Größen wollen wir uns hier nicht herumschlagen. Interessenten finden diese hier

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